{"id":125824,"date":"2021-06-28T08:08:47","date_gmt":"2021-06-28T13:08:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.een.com\/?p=125824"},"modified":"2021-06-28T08:11:23","modified_gmt":"2021-06-28T13:11:23","slug":"intelligenter-gebaeudeschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.een.com\/de\/blog\/intelligenter-gebaeudeschutz\/","title":{"rendered":"Intelligenter Geb\u00e4udeschutz"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rechenzentren sind Hochsicherheitsbereiche. Eine intelligente \u00dcberwachung und Zugangskontrolle durch eine Cloud-basierte Video-Management-Plattform kann die Sicherheit erh\u00f6hen. Sowohl Betreiber von Rechenzentren als auch deren Sicherheitsdienste profitieren von Kamerasystemen, die mit einer zentralen Cloud-Infrastruktur verbunden sind. Damit lassen sich die in Frage kommenden Standorte von jedem Ort aus \u00fcberwachen: Mitarbeitende des Betreibers oder des Sicherheitsdienstes k\u00f6nnen das Objekt sicher aus der Ferne beobachten und haben von \u00fcberall aus einen zentralen Blick auf einzelne Bereiche \u2013 auf dem eigenen Bildschirm, auf dem Smartphone oder auf dem Monitor in der verantwortlichen Leitstelle. Das Szenario unter der Lupe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine skalierbare Cloud unterst\u00fctzt vorhandene digitale und analoge Kameras verschiedener Hersteller. Netzwerkbetreiber ben\u00f6tigen daher kein komplett neues Netzwerk, um zum Beispiel einen Nebenausgang abzusichern oder den Zugriff auf die Daten-Server besser zu kontrollieren. Administrationsteams k\u00f6nnen neue Kameras schrittweise implementieren und so jederzeit schnell neue Bereiche eines Geb\u00e4udes \u00fcberwachen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der intelligente \u00dcberblick<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Au\u00dfenkameras decken jeden Winkel der Fassade und das ganze Au\u00dfengel\u00e4nde einschlie\u00dflich der Tiefgarage ab. Im Inneren k\u00f6nnen die Verantwortlichen die Kameras im Eingangsbereich oder R\u00e4umen und G\u00e4ngen frei anbringen. Die Hardwarekosten sollten dabei angesichts der zus\u00e4tzlichen Sicherheit nur eine untergeordnete Rolle spielen. Eine Cloud-basierte Plattform \u00fcbertr\u00e4gt dabei nicht nur permanent einen Livestream von Ereignissen. Die Nutzenden k\u00f6nnen zudem zielgenau steuern, wann das System einen Alarm sendet. Die Hardware gibt die Alarme automatisch weiter und verwaltet sie. Sicherheitsdienste und Besch\u00e4ftigte k\u00f6nnen \u00fcber ihr Nutzerkonto das Geschehen in Echtzeit bewerten. Anwender definieren, wann ein Alarm erfolgen soll.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Zust\u00e4ndigen zeichnen wortw\u00f6rtlich die f\u00fcr jeden Raum g\u00fcltigen Grenzlinien oder Sperrbereiche in das Kamerabild am Bildschirm ihres Rechners ein. \u00dcbertreten Personen, zum Beispiel im Empfangsbereich, diese Grenzen, alarmiert das System automatisch die Verantwortlichen. Dabei spielt auch die Uhrzeit eine Rolle: Der Sicherheitsdienst kontrolliert remote das Ein- und Austreten \u00fcber den Eingangsbereich zu Nachtzeiten durch eine digitale Zutrittskontrolle. F\u00fcr den Server-Bereich empfiehlt sich eine solche Kontrolle rund um die Uhr. Personal und Sicherheitsdienstleister sehen dann die ankommenden Personen und \u00f6ffnen gegebenenfalls jede T\u00fcr f\u00fcr jede Person individuell. In der Parkgarage erkennen IP-Kameras das Nummernschild eines Pkws, sodass nur berechtigte Fahrzeuge einfahren d\u00fcrfen. Diese Regeln lassen sich f\u00fcr jede Kamera und damit f\u00fcr jeden Bereich granular festlegen und auf die spezifischen Gegebenheiten eines Rechenzentrums ausrichten. Wenn unbefugte Personen diese Regeln ignorieren, l\u00f6st dies einen Alarm aus. Eine solche intelligente Plattform vermeidet Fehlalarme. Sie unterscheidet Autos oder Personen von Tieren oder von B\u00e4umen, die sich im Wind bewegen. Mit den entsprechenden Vorgaben wertet die Plattform sicherheitsrelevante Ereignisse automatisch, zutreffend und schnell aus.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Material im Netz \u00fcbermitteln<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Cloud-Plattformen bieten zudem ein hohes Ma\u00df an Netzwerktechnik und -kompetenz, um das Videomaterial zuverl\u00e4ssig und effizient an jeden beliebigen Ort zu \u00fcbertragen. Entsprechend konfiguriert zeichnet der Videorekorder Sequenzen nur lokal auf oder sendet sie im Alarmfall sofort \u00fcber die Bridge an die Cloud. Wenn das Netzwerk nur Sequenzen \u00fcbertr\u00e4gt, die als relevant erkannt sind, spart dies Bandbreite sowie Speicherplatz im Rechenzentrum \u2013und damit Kosten. Aus Effizienzgr\u00fcnden reduzieren Administrationsteams dar\u00fcber hinaus die \u00fcbertragene Datenmenge, indem sie eine geringere Aufl\u00f6sung und Bildrate oder eine h\u00f6here MPEG-Kompression verwenden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch Videoschnittstellen \u00fcbertragen das Material nicht nur in Echtzeit. Um weitere Ma\u00dfnahmen einzuleiten, k\u00f6nnen Administrationsteams Sequenzen innerhalb weniger Sekunden wiedergeben. Ein effizienter Video-Buffer hilft dabei, das Geschehen zu analysieren, ohne den \u00dcberblick zu verlieren. Die Sequenzen sind zudem gegen Manipulationen gesch\u00fctzt und lassen sich verschl\u00fcsselt \u00fcbermitteln und speichern. Damit das aufgezeichnete Material etwa in sp\u00e4teren Gerichtsverfahren Beweiskraft hat, synchronisiert das Network Time Protocol (NTP) die Uhrzeit der Vor-Ort-Systeme mit der IT-Infrastruktur und sorgt somit auch f\u00fcr korrekte zeitliche Datenreihen. Netzwerkprotokolle unterst\u00fctzen das Management der \u00dcberwachungsplattform. Letztere garantiert durch standardisierte Protokolle und Schnittstellen die Interoperabilit\u00e4t der verschiedenen Systeme. Selbst die Bilder von analogen Kameras kommen dadurch sicher an das Netz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zudem verwalten IT-Administrationsteams aus der Cloud die einzelnen Systeme zentral. Software, Firmware sowie Version-Updates verteilen sie automatisch \u00fcber das Netz und spielen Systemkonfigurationen einheitlich aus. Per Simple Network Management Protocol (SNMP) \u00fcberwachen sie die Funktionsweise von Kameras, digitalen Videorekordern oder Bridges. Zudem bieten Plattformdienste weitere M\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Schutz der Vor-Ort-Hardware wie Kamera oder Appliance. Sobald unberechtigte Personen Kameras blockieren, abdecken, bewegen oder abschalten, meldet die Bridge die Manipulation direkt in die Zentrale. Der Schutz der Hardware vor Ort ist durch Anti-Malware-Software und das Schlie\u00dfen offener Ports gew\u00e4hrleistet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Datensicherheit und Datenschutz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Cloud-Systeme erleichtern den Unternehmen die Einhaltung lokaler Datenschutzregeln wie zum Beispiel der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Nach einer individuell festgesetzten Frist l\u00f6scht das Video-Management-System alle Bilder automatisch. In Deutschland d\u00fcrfen Betriebe nach Ansicht von Aufsichtsbeh\u00f6rden die Daten maximal 72 Stunden speichern. Ob Unternehmen die Daten l\u00e4nger aufbewahren d\u00fcrfen oder nach der oben genannten Frist l\u00f6schen m\u00fcssen, h\u00e4ngt vom Einzelfall oder auch von einem berechtigten Interesse ab. Ein solches Interesse liegt etwa bei einem Einbruch oder einer Sabotage vor. Wenn in diesen F\u00e4llen Beweise zu sichern sind, k\u00f6nnen die Verantwortlichen das Material indizieren und archivieren. Unternehmen sollten sich jedoch \u00fcber die Rechtslage im Einzelfall professionell und individuell beraten lassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch f\u00fcr den Schutz eines Rechenzentrums gilt: Informationen in der Cloud sind sicher und stets verf\u00fcgbar \u2013 oft sogar besser als in einer Vor-Ort-Hardware-L\u00f6sung. Dies liegt daran, dass sich ein Cloud-Anbieter verpflichtet, die bestm\u00f6glichen IT-Sicherheitstechniken zu installieren und zu verwalten. Schlie\u00dflich muss der Anbieter im Rechenzentrum m\u00f6gliche Angriffe auf Kundendaten abwehren und sich im Ernstfall rechtfertigen k\u00f6nnen. Sobald kritische Daten in das Netz \u00fcbertragen und lokal nicht mehr vorhanden sind, ist der Verlust eines Videorekorders zwar bedauerlich, aber es ist kein meldepflichtiger Vorfall von offengelegten Daten, der im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung relevant ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">In den Nachrichten<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Auf diesen Nachrichtenseiten behandelt. Click image to read more.<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.lanline.de\/netzkomponenten\/intelligenter-gebaeudeschutz.253204.2.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.een.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/logo-lanline.png\" alt=\"logo-lanline\" class=\"wp-image-125815\" width=\"400\" height=\"96\" srcset=\"https:\/\/www.een.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/logo-lanline.png 800w, https:\/\/www.een.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/logo-lanline-300x72.png 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rechenzentren sind Hochsicherheitsbereiche. Eine intelligente \u00dcberwachung und Zugangskontrolle durch eine Cloud-basierte Video-Management-Plattform kann die Sicherheit erh\u00f6hen. 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